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Neuseeland: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende

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Neuseeland: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende

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Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Neuseeland schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Bislang haben Helfer 98 Leichen geborgen. Doch die Zahl der Toten wird weiter steigen. Mehr als 200 Menschen werden noch vermisst. Darunter sind viele ausländische Sprachschüler.
 
Rettungsteams aus Japan, Taiwan, Singapur, Großbritannien, den USA und Australien unterstützen die Neuseeländer in Christchurch. Immer wieder behindern Nachbeben die Bergungsarbeiten. Hinzu kommt die Angst, dass ein Hotelhochhaus einstürzt.
 
Nach dem Beben der Stärke 6,3 war zeitweise der Strom ausgefallen. “Gestern waren zwei Drittel der Bürger wieder am Netz, heute sollen es drei Viertel sein”, sagte der Chef des Energieversorgers. Im Vergleich zu dem Erdbeben im vergangenen September sei ein viel größerer Schaden entstanden.
 
Polizei und Armee haben die Innenstadt abgeriegelt, auch um Plünderungen zu verhindern. Um ins zerstörte Zentrum zu fahren, ist eine Genehmigung notwendig. Bei dem Versuch, die Sperre zu umgehen und in ein Krankenhaus vorzudringen, wurden zwei Journalisten aus Japan festgenommen.