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Christchurch: Aus den Trümmern vor den Altar


Neuseeland

Christchurch: Aus den Trümmern vor den Altar

Drei Tage nach dem Erdbeben von Christchurch hoffen die Bergungskräfte noch: Aber sie hoffen inzwischen auf so etwas wie ein Wunder. Nur dann könnten sie wohl noch verschüttete Menschen lebend finden. Rettungsmannschaften sind inzwischen aus mehreren Ländern eingetroffen, aus Großbritannien zum Beispiel, aus Japan oder den USA.

Mehr als einhundert Tote wurden in der neuseeländischen Stadt bisher in den Trümmern gefunden. Doppelt so viele könnten noch verschüttet sein, fürchten die Retter. Ganz klar ist das nicht; noch sind nicht alle Toten identifiziert. Seit Mittwoch, dem Tag nach dem Beben, ist aber niemand mehr lebend entdeckt worden.

Rund siebzig Überlebende wurden bis dahin geborgen. Unter ihnen war Emma Howard, die sechs Stunden unter den Trümmern verbrachte, aber mit ein paar Abschürfungen davon kam. Ihre Pläne für diese Woche musste sie deswegen nicht ändern: Heute gab sie ihrem Verlobten das Ja-Wort.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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