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Der Exodus der Ausländer aus Libyen hält an.

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Der Exodus der Ausländer aus Libyen hält an.

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Regierungen in aller Welt organisieren mit Hochdruck die Rettung ihrer Staatsbürger. Auf einem Flughafen in Rom kamen zahlreiche EU-Bürger an, die mit italienischen Militärmaschinen ausgeflogen wurden.

Ein britischer Facharbeiter:“Es gibt dutzende Checkpoints unten im Süden des Landes. Militär und Polizei. Niemand weiß wirklich wer für und wer gegen Gaddafi ist. Zusätzlich haben dann auch noch viele Kinder ne AK47 im Arm.”

Auch in Malta kommen immer mehr Flüchtlinge an. Nicht nur Ausländer, sondern auch Libyer, die die Gelegenheit nutzten, mit einer der wenigen Fährverbindungen das Land zu verlassen. Eine Frau:

“Es ist eine menschliche Katastrophe. Dieser Mann ist kein Mensch, er ist ein Tier.”

Ein Mann:“Ich wollte da unten raus. Das ganze kann noch eskalieren, wissen Sie? In Tripolis wird es sicher noch schlimmer werden und sich dann bis Bengasi ausbreiten.”

Zur Rettung deutscher Staatsbürger aus Libyen sind drei deutsche Marineschiffe auf dem Weg zur libyschen Küste. Auch die britische Marine ist für Evakuierungen vor Ort.

Nach Schätzungen des Auswärtigen Amts halten sich noch etwa 160 Deutsche in Libyen auf.

Österreich hat 15 Staatsbürger über den Landweg aus dem libyschen Chaos gerettet.