Eilmeldung

Eilmeldung

Deutsche Marine sticht auf Große Syrte in See

Sie lesen gerade:

Deutsche Marine sticht auf Große Syrte in See

Schriftgrösse Aa Aa

Zu den Staaten, die eine umfangreiche Rückholaktion für ihre Staatsbürger organisiert haben, gehört China. 30.000 Chinesen halten sich in Libyen auf. Rund die Hälfte soll mit drei Fähr- und Kreuzfahrtschiffen außer Landes gebracht werden, die die Volksrepublik von griechischen Reedern gechartert hat. Im Hafen von Bengasi warten tausende auf ihre Ausschiffung.

Auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo traf am freitag eine Maschine mit Russen und Ukrainern ein, die aus Tripolis ausgeflogen worden waren. Darunter auch Angestellte eines Krankenhauses aus dem 400 km östlich von Tripolis gelegenen Syrte.

“Libyer halfen uns die Sperren zu passieren. Uns wurden SIM-Karten und Speicherkarten abgenommen. Es war sehr beängstigend. Die Leute waren vermummt, schmutzig und aggressiv”, schildert Dr. Juri Welschik die Fahrt zum Flughafen.

Die deutsche Bundesmarine hat die vor Malta ankernden Fregatten “Brandenburg” und “Rheinland-Pfalz” sowie das Versorgungsschiff “Berlin” in die Große Syrte geschickt, um eine Evakuierungsaktion vorzubereiten.