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Tränen und Umarmungen im Weltsicherheitsrat

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Tränen und Umarmungen im Weltsicherheitsrat

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Bilder, wie man sie aus dem Weltsicherheitsrat noch nicht kennt: Die Diplomaten beglückwünschen Libyens UNO-Botschafter, der sich eben von Diktator Muammar Gaddafi losgesagt und das Gremium zum Handeln gegen ihn aufgefordert hat.

Noch Anfang der Woche hatte er Gaddafi als seinen Freund bezeichnet. Jetzt sagt er, er spreche nicht mehr für ihn, sondern nur noch für das libysche Volk.

Vor dem Sicherheitsrat in New York bittet Abdulraman Shalgham die UNO, Libyen zu retten.

“Kein Blutvergießen mehr”, sagt er, “kein Mord an Unschuldigen: Wir wollen vom Rat eine entschlossene, schnelle und mutige Resolution.”

Vor einigen Tagen hat auch Libyens Botschafter in den USA sein Amt niedergelegt. Vor seiner Residenz in Washington weht jetzt die alte libysche Flagge, die Flagge aus der Zeit vor Gaddafi – so wie überall dort, wo Gaddafis Gegner gesiegt haben.