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Der neue Roboterfreund

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Der neue Roboterfreund

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Vincent Dupourqué, Leiter der Firma Robosoft, glaubt an seine Produkte:

“Ein Roboter ist sicher eine der besten technologischen Lösungen, um Menschen, die ans Haus gefesselt sind, zu helfen.”

Der Roboter Kompai ist der neue Freund und Helfer.

Kompai entstand in einer Werkstatt in der Nähe von Biarritz, im Rahmen eines europäischen Projekts, mit dem erforscht werden soll, wie Maschinen älteren und behinderten Menschen helfen können.

Kompai ist eine Mischung aus Wachhund, Pfleger und Computer.

Der Roboter-Ingenieur Arnaud Lago erklärt:

“Es ist eine mobiler Roboter, der sich selbstständig in einer Wohnung fortbewegen kann. Er ist mit einem Laser und Bewegungssensoren für Orientierung und Sicherheit, mit einem Berührungsbildschirm und zwei Mikrophonen ausgerüstet. Außerdem gibt es eine Kamera, so kann der Besitzer des Roboters mit weit entfernten Menschen sprechen.”

Kompai soll auf Befehle gehorchen und dort hingehen, wo man ihn haben möchte. Er kann mit der Einkaufsliste helfen und Spiele spielen.

Dank Kompai können sich auch weit entfernte Verwandte sehen und hören, zumindest virtuell auf einem Bildschirm.

Kompai kommt auch zum Einsatz, wenn man sich Sorgen macht. “Statt eine Mannschaft zu senden, die 50 Kilometer zurücklegen muss, um zu prüfen, ob die Person wirklich gefallen ist oder ob es nur ein Fehler des Sensors ist; kann man nun den Roboter aus der Ferne bedienen. Mit ihm sucht man die Person. Dank seiner Kameras kann man feststellen ob sie wirklich gefallen ist oder nicht,” so der Ingenieur.

Der Roboter ist derzeit nur ein Prototyp und durch Testübungen in einer Wohnung sollen seine Fähigkeiten verbessert werden:

“Als erstes wollen wir erreichen, dass er Hindernissen aus dem Weg geht. Also, dass der Roboter in der Lage ist, unerwarteten Objekten auszuweichen.”

Laut den Erfindern von Kompai gibt es in den alternden europäischen Ländern eine große Nachfrage nach Hilfsrobotern für zuhause.

Kompai soll nicht nur helfen, sondern mit der Zeit zu einem Mitbewohner werden. Vincent Dupourqué zufolge kommt der Roboter gut an: “Der Großteil der Menschen, fühlt sich sehr wohl mit dem Roboter. Bei ersten Versuchen mit Patienten, haben wir festgestellt, dass sie schnell vergessen, dass er nur eine Maschine ist und mit ihm reden, als wäre er eine lebendige Person.”

www.robosoft.com/eng/actualite_detail.php?id=1027

www.mobiserv.eu/