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Angst vor möglichen Anschlägen

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Angst vor möglichen Anschlägen

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Im Westen Libyens befürchten Einwohner einen Angriff der Anhänger von Machthaber Muammar Gaddafi. In der Stadt Nalut rund 60 Kilometer von der tunesischen Grenze entfernt, haben Regierungsgegner Kontrollpunkte errichtet und sich gegen mögliche Angriffe bewaffnet. Augenzeugenberichten zufolge versammelten sich in der Region bereits Gaddafi-treue Soldaten.

Die USA und andere Länder diskutieren unterdessen weiter militärische Optionen, wie etwa die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen. Die USA haben bereits Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge näher an Libyen heran verlegt. Die humanitäre Situation verschlechtert sich zusehends. Mehr als 140.000 Menschen flohen bereits aus dem Land.

Gaddafi stemmt sich derweil mit Gewalt gegen eine Niederlage. In einem Interview erklärte er gestern, es habe keine Demonstrationen gegeben. Außerdem sagte er: “Mein Volk liebt mich. Es würde sterben, um mich zu beschützen. Es ist Al Kaida, es ist Al Kaida.” Laut Gaddafi habe Al Kaida jungen Libyern Drogen verabreicht und deswegen seien diese auf die Straße gegangen.