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Jemens Präsident: Tel Aviv steuert die arabischen Proteste

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Jemens Präsident: Tel Aviv steuert die arabischen Proteste

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In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa haben am Dienstag erneut mehrere zehntausend Menschen den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih gefordert. Erstmals waren auch die Oppositionsparteien bei den Protesten vertreten. “Wir werden uns nicht einschüchtern lassen, egal wieviele Sahlih tötet, foltert, einsperrt. Wir kommen als Märtyrer ins Paradies, er in die Hölle. Gott ist groß! Möge der Präsident stürzen”, sagt Demonstrant Kamal al-Maswari.

Vor Professoren und Studenten der Sanaa-Universität warf Präsident Abdullah Salih Israel und den USA vor, die Proteste zu schüren: “Von Tel Aviv aus wird die Destabilisierung der arabischen Welt kontrolliert. Diese Demonstranten sind nur Handlanger. Das Ganze wird aus Tel Aviv und Washington gesteuert”, erklärte Salih.

Salih war bislang ein Verbündeter der USA im Kampf gegen Islamisten. Auch mehrere tausend Anhänger von Präsident Salih demonstrierten am Dienstag in Sanaa.