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Tunesische Übergangsregierung in der Krise

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Tunesische Übergangsregierung in der Krise

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In Tunesien ist die Übergangsregierung in der Krise: Innerhalb von zwei Tagen haben insgesamt fünf Kabinettsmitglieder ihren Rücktritt eingereicht.

Ahmed Nejib Chebbi warf heute als Minister für regionale Entwicklung das Handtuch und protestiert damit gegen die unklare Linie der Regierung.

Ahmed Ibrahim trat als Bildungsminister zurück.
 
Erst am Sonntag wurde BÚji Caïd Essebsi zum neuen Regierungschef ernannt. Der 84-Jährige soll das Land nun bis zu den Wahlen, die für den 15. Juli geplant sind, führen. Sein Vorgänger war nach Krawallen am vergangenen Wochenende zurückgetreten. Auch die Staatssekretärin für Bildung hatte ihr Amt aufgeben. Ebenso wie der Industrieminister und der Minister für Entwicklungszusammenarbeit.