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Berlin und Wien für Steuer auf Finanzgeschäfte

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Berlin und Wien für Steuer auf Finanzgeschäfte

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Deutschland und Österreich haben sich erneut für die umstrittene Steuer auf Finanzgeschäfte stark gemacht. Diese sei aber nur sinnvoll, wenn sie auf europäischer Ebene eingeführt werde, hieß es nach einem Treffen der beiden Bundeskanzler in Berlin.

Angela Merkel und Werner Faymann sprachen sich zudem für eine stärkere Zusammenarbeit bei Renten und Löhnen aus. Um dies zu erreichen, seien die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission eine gute Grundlage.

Allerdings ist dieser sogenannte Wettbewerbspakt in Österreich nicht unumstritten, da Wien Eingriffe in die nationale Lohn- und Rentenpolitik befürchtet.

Unterdessen plant die deutsche Regierung die Einführung einer nationalen Bankensteuer. Die Gesetzesvorlage sieht vor, dass sich Banken an einem Rettungsfonds für in Not geratene Institute beteiligen müssen. Die Steuer soll fünf Prozent des Gewinns betragen.