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Wieder Kämpfe in Libyen mit Dutzenden Toten


Libyen

Wieder Kämpfe in Libyen mit Dutzenden Toten

Das Blutvergießen in Libyen nimmt kein Ende. Bei Kämpfen um die Stadt Sawija, die von der Oppositionsbewegung gehalten wird, starben mindestens 30 Zivilisten. Anderen Berichten zufolge liegt die Zahl der Toten sogar bei bis zu 50. Auch der dortige Anführer der Rebellen wurde getötet. Dutzende weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Sawija war in den vergangenen Tagen immer wieder Schauplatz blutiger Zusammenstöße zwischen den Truppen des Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi und Oppositionsanhängern. Augenzeugen zufolge befindet sich die Stadt weiterhin in der Hand der Rebellen.

Mittlerweile liefern sich Regierungstruppen und Oppositionelle in zahlreichen Städten im Land heftige Gefechte. Auch die Hauptstadt Tripolis war erneut Schauplatz von Auseinandersetzungen. Nach dem Freitagsgebet versammelten sich Tausende Menschen in mehreren Stadtteilen zu Protestkundgebungen. In Sprechchören forderten sie Gaddafis Rücktritt – ungeachtet der Tatsache, dass das Regime die Polizeipräsenz deutlich erhöht hatte. Die Sicherheitskräfte schossen in die Luft und gingen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor, es kam zu heftigen Straßenschlachten. Nach Angaben von Augenzeugen gelang es den Regierungstruppen jedoch nicht, die Kundgebung aufzulösen.

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