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Erbitterte Kämpfe in Libyen dauern an

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Erbitterte Kämpfe in Libyen dauern an

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Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen dauern in Libyen an. Beide Seiten lieferten sich Gefechte um den Ölhafen Ras Lanuf, aber auch an anderen Orten.

Im ostlibyschen Bengasi, der Hochburg der Aufständischen, explodierte in einer Kaserne ein Munitionslager. Etwa zwanzig Menschen wurden dabei getötet. Die Ursache ist unbekannt – auch wenn Aufständische dafür Regierungstruppen verantwortlich machen.

Die Lage in Libyen hat sich nicht grundlegend geändert: Machthaber Muammar Gaddafi hält vor allem Orte und Gegenden im Westen des Landes, wo er seine Verbündeten hat. Die Aufständischen beherrschen vor allem Landstriche im Osten, wo Gaddafi noch nie sonderlich geschätzt war.

Heftig umkämpft ist im Westen aber Sawija, nur etwa fünfzig Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt. Regierungstruppen sind offenbar in die Stadt vorgestoßen, die schon vor Tagen von den Aufständischen eingenommen worden war. Dutzende

Menschen wurden bei den Kämpfen getötet; genaue Angaben gibt es nicht.