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Widerstand gegen "imperialistische" Aktionen gegen Libyen

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Widerstand gegen "imperialistische" Aktionen gegen Libyen

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In Caracas erörterte am Freitag der Außenministerrat des vom venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chávez initiierten Staatenbündnisses ALBA (Alianza Bolivariana para los Pueblos de Nuestra América – Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika) Möglichkeiten zur Vermittlung in Libyen. Angedacht wurde, den früheren brasilianischen Präsidenten Luis Inácio Lula da Silva nach Libyen zu entsenden.

“Nach Bewertung der internationalen Lage, haben die Vertreter der ALBA-Staaten voll und ganz die interventionistischen Absichten zurückgewiesen, die momentan dem libyschen Volk drohen und deren Hauptziel die Aneignung seiner Bodenschätze ist”, erklärte Chávez.

Im Mittelmeer nimmt die Konzentration von US-Streitkräften zu. Das Landungsschiff «USS Kearsarge» lief in der kretischen Bucht von Souda ein. Es eignet sich sowohl für Landungsunternehmen wie auch für Evakuierungsaktionen. “Wiedereinmal wird klar, dass die Imperialisten sich nicht scheuen für ihre Profite Blut zu vergießen. Niemand glaubt den Vowand, dass die Imperialisten sich um die Menschenrechte in Afrika kümmern wollen. Es sind die gleichen Leute, die das Gaddafi-Regime unterstützten, die es jetzt verurteilen. Genau so war es mit Mubarak”, meint Chryssa Thermouila, die in Chania gegen die US-Kriegsschiffe demonstriert.

Zunächst konzentrieren sich die US-Streitkräfte aber auf humanitäre Aktionen, wie die Lieferung von Hilfsgütern für die Flüchtlinge in Tunesien.