Eilmeldung

Eilmeldung

Menschen flüchten vor Gewalt in Elfenbeinküste

Sie lesen gerade:

Menschen flüchten vor Gewalt in Elfenbeinküste

Schriftgrösse Aa Aa

Im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste gehen die Kämpfe zwischen Anhängern des gewählten Präsidenten Alassane Ouattara und denen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbagbo weiter. Mehr als 300.000 Menschen haben wegen der anhaltenden Gewalt ihre Heimat verlassen, die Vereinten Nationen warnen vor einer humanitären Katastrophe. UN-Schätzungen zufolge haben mehr als 70.000 Menschen die Grenze zu Liberia überquert. Die Anhänger von Ouattara haben inzwischen eine dritte Stadt übernommen. Die Gbagbo-Truppen wollen Toulepleu nach eigenen Angaben aber wieder zurück erobern. Nach der Präsidentenwahl Ende November war in der Elfenbeinküste ein erbitterter Machtkonflikt ausgebrochen. Die Wahlkommission hatte

Ouattara zum Sieger erklärt. Gbagbo weigert sich jedoch, abzutreten. Alle Vermittlungsversuche blieben bisher erfolglos. Nach UN-Angaben wurden bisher fast 300 Menschen bei den Auseinandersetzungen getötet.