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Libysche Rebellen immer mehr unter Druck

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Libysche Rebellen immer mehr unter Druck

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In Libyen kommen die Aufständischen immer mehr unter Druck. Während sie auf ein international überwachtes Flugverbot hoffen, zögert der Westen, einzugreifen.

Mit Hubschraubern, Kampfflugzeugen und Panzern rücken Gaddafi-treue Armeeverbände auf verlorene Städte vor. Dabei eroberten sie Bin Dschawad zurück.

Die Rebellen halten aber den nahe gelegenen Ölhafen Ras Lanuf. Hochrangige Militärs, die sich von Gaddafi losgesagt haben, beraten die oftmals unerfahrenen Rebellen.

Mit Kampfflugzeugen haben Gaddafis Truppen Ras Lanuf angegriffen. AWACS-Aufklärungsflugzeuge der NATO überwachen die Militäraktionen jetzt rund um die Uhr.

US-Präsident Obama wird von der eigenen, republikanischen Opposition kritisiert, zu zögerlich zu reagieren. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte, alle Optionen seien auf dem Tisch, auch, die Rebellen mit Waffen zu versorgen.

Versorgt werden müssen auch immer mehr Zivilisten, Hilfsorganisationen rechnen mit einer Million Bedürftigen.

Der Riss, den die Front durch das Land zieht, geht offenbar auch durch die Herrscherfamilie. Gaddafi-Sohn Saadi machte Gaddafi-Sohn Saif für die Aufstände mitverantwortlich. Libyen drohe zu einem zweiten Somalia zu werden, falls sein Vater abdanke, so Saadi.

Unterdessen lehnten es die Aufständischen ab, mit Gaddafi über einen ehrenhaften Rückzug zu verhandeln.