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Raumfähre Discovery fliegt ins Museum


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Raumfähre Discovery fliegt ins Museum

Es ist ein Flug ins Museum: Zum letzten Mal landet die Raumfähre Discovery nach einem Einsatz im All.

Mit sechs Raumfahrern an Bord läuft um kurz vor 18 Uhr unserer Zeit alles planmäßig, bei bestem Wetter am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

1981 hob die erste amerikanische Raumfähre ab; seit 1984 ist die Discovery unterwegs. 39 Einsätze hat sie in dieser langen Zeit hinter sich gebracht.

“Für uns alle ist das ein ziemlich bittersüßer Augenblick”, sagt Shuttle-Kommandant Steve Lindsey. “Es macht mich immer trauriger, dass das jetzt der letzte Flug war: Und das geht allen so, die

am Shuttle-Programm mitgearbeitet haben.”

Die Discovery wird nun erst gründlich untersucht und

kommt dann nach Washington ins Museum. Ihre beiden Schwesterschiffe Endeavour und Atlantis haben noch je einen Flug vor sich.

Die Zeit der Space Shuttles ist dann nach dreißig Jahren vorbei. Ihr Nutzen war immer umstritten, dazu kamen die beiden Shuttle-Katastrophen.

Einen Nachfolger für die Raumfähren gibt es nicht. Alle Arbeiten am Constellation-Programm wurden wegen Geldmangels eingestellt. Soll künftig ein

Amerikaner ins All fliegen, muss er sich in ein russisches Raumschiff setzen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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