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NATO verstärkt Marinepräsenz vor Libyen und wartet ab

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NATO verstärkt Marinepräsenz vor Libyen und wartet ab

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Die NATO beobachtet die Lage in Libyen – doch für mehr wartet sie auf ein UN-Mandat. Die Verteidigungsminister beschlossen, weitere Schiffe im Mittelmeer zu stationen. Für die Errichtung einer Flugverbotszone sei aber ein klares UN-Mandat nötig, erklärte Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach den Beratungen in Brüssel. Weitere Bedingungen seien der nachweisliche Nutzen einer solchen Zone und starke Unterstützung der Nachbarstaaten.

“Es wurde beschlossen, unsere Marine-Präsenz im Mittelmeer zu verstärken. Diese Schiffe werden der NATO mehr Erkenntnisse über die Lage in der Region verschaffen, was unter den gegebenen Umständen absolut notwendig ist. So ist unsere Botschaft heute, dass die NATO einig ist, dass sie wachsam ist und bereit zu handeln”, bekräftigte Rasmussen.

Bis dahin startet die Militärallianz die Planung für mögliche Unterstützung der humanitären Hilfe und für den Fall eines UN-Mandats zur Durchsetzung des Waffenembargos. An diesem Donnerstag begann zudem die Rund-um-die-Uhr-Überwachung des libyschen Luftraums durch Awacs-Flugzeuge der NATO.