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Chronologie der jüngsten Tsunamis

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Chronologie der jüngsten Tsunamis

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Eine tödliche Welle braust durch ein Hotel im thailändischen Phuket und überrascht die Touristen am Morgen. Der Tsunami am 26.12.2004 hat eine Stärke von 9,1 mit Epizentrum 85 Kilometer vor der Küste Nordwest-Sumatras. In 13 Ländern sterben etwa eine Viertelmillion Menschen. Das Beben verwüstet tausende Kilometer der Küste in Südostasien.

Am 17. Juli 2006 gibt es ein weiteres Beben, dass einen Tsunami vor der Küste Javas auslöst. Auf der indonesischen Insel sterben mehr als 650 Menschen. Die Flutwelle zerstört über 170 Kilometer Küste und macht 40.000 Menschen obdachlos. Die Menschen können nicht gewarnt werden, da es zu dieser Zeit auf Java kein Frühwarnsystem gibt.

Am 2. April 2007 das nächste Seebeben mit der Stärke 8,1. Mehr als 50 Menschen sterben auf den Salomonen-Inseln. Fünf Meter hohe Wellen zerstören zahlreiche Dörfer. Tausende Menschen werden obdachlos.

Am 29. September 2009 löst ein Seebeben der Stärke 8 einen Tsunami aus, der mit voller Wucht den Südseestaat Samoa trifft. Mehr als 190 Menschen kommen ums Leben. 6 Meter hohe Wellen reißen alles mit sich. Die Bewohner haben nur zehn Minuten Zeit, um zu fliehen, trotz eines Alarms, den Hawaii ausgelöst hatte.

Am 27. Februar 2010 sucht ein enorm schweres Erdbeben der Stärke 8,8 Chile heim. Mehr als 500 Menschen sterben. Die meisten Menschen kommen ums Leben, als das Beben einen Tsunami auslöst. Der Schaden ist enorm und wird auf 22 Milliarden Euro beziffert.

Am 25. Oktober 2010 ereignet sich ein schweres Seebeben der Stärke 7,7 im Bereich der Mentawai-Inselkette vor Südsumatra in Indonesien. 400 Menschen verlieren ihr Leben. Das Beben löst durch Versetzungen des Meeresbodens mehrere Tsunamis aus und ereignet sich an derselben Verwerfung, die das tragische Seebeben im Indischen Ozean 2004 hervorgerufen hatte.