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"Es reicht!" - Ein Bewohner von Fukushima berichtet


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"Es reicht!" - Ein Bewohner von Fukushima berichtet

Rund um das gefährdete Atomkraftwerk Fukushima, in einem Umkreis von 20 Kilometern wurden die Menschen in Sicherheit gebracht. Inzwischen werden die Bewohner der Region auch auf eine mögliche Strahlenverseuchung untersucht. Euronews gelang es, mit Graham Chave, einem Bewohner von Fukushima, zu sprechen: “Die Menschen werden gut informiert, doch nicht auszuschließen ist, dass eine radioaktive Wolke in Richtung Inland treibt, was allen große Sorge bereitet. Geht man hinaus, wird jedes Stück Haut bedeckt und … man betet. Viel können die Leute ohnehin nicht tun, empfohlen werden jodhaltige Mittel, die bereits in vielen japanischen Lebensmitteln enthalten sind.”

Ob japanischen Behörden es möglich machen, dass man die Stadt verlässt, wollte Euronews wissen. “Der Tank unseres Autos ist voll, wir können innerhalb von fünf Minuten von hier weg sein. Viele Küstenbewohner sind bereits in Sicherheit gebracht worden. Ich hoffe wirklich, dass die Fachleute Recht behalten, dass es gelingt, die Prozesse unter Kontrolle zu halten und dass keine gefährliche Strahlung entweichen kann. Wir hatten heute eine Reihe von Erschütterungen, alle paar Minuten eine neue, sie dauerten mehr als eine Viertelstunde. Zum Schluss zuckte ich nur noch zusammen, es reicht…”

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