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Japan sucht für Krisenreaktoren Unterstützung

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Japan sucht für Krisenreaktoren Unterstützung

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Japan sucht jetzt Unterstützung von der Internationalen Atomenergiebehörde. Einzelheiten des Einsatzes sollen noch geklärt werden. Der Behördenchef gibt sich aber zuversichtlich, was den Zustand der beschädigten Kernkraftwerke angeht:

Die Kraftwerke seien erschüttert und überschwemmt worden, und der Strom sei ausgefallen, sagt Yukiya Amano, selbst ein Japaner.

Die Reaktorbehälter hätten aber gehalten, und es werde nur begrenzt Strahlung frei.

Für die befürchtete Kernschmelze gebe es zur Zeit keine Anhaltspunkte, sagen außerdem Experten der Atomenergiebehörde. Die höchste Strahlung in der Umgebung des Krisenkraftwerks Fukushima sei am Sonnabend gemessen worden; schon am gleichen Tag sei sie aber auch wieder gefallen.

Einer vollen Kernschmelze könnten auch die Reaktorbehälter kaum noch standhalten. Bisher haben sie Explosionen an zwei der Reaktoren überstanden.