Eilmeldung

Eilmeldung

Lage an Japans beschädigten Atomkraftwerken immer kritischer

Sie lesen gerade:

Lage an Japans beschädigten Atomkraftwerken immer kritischer

Schriftgrösse Aa Aa

Am Morgen gab es im Kernkraftwerk Fukushima 1 eine Wasserstoff-Explosion im Reaktor 3. Schon am Samstag hatte sich dort eine ähnliche Explosion am Reaktor 1 ereignet.

Im Reaktor zwei fiel die Kühlung aus. Zeitweise sank laut Agenturberichten der Wasserstand derart, dass die Brennstäbe aus dem Wasser ragten.

Nicht nur in Fukushima 1, Daiichi, sondern auch im Kraftwerk 2, Fukushima-Daini, gibt es Probleme mit der Kühlung. An Fukushima 1 wurde nach der Explosion laut Regierung keine erhöhte Radioaktivität gemessen.

Um beide Anlagen herum errichten die Behörden Evakuierungszonen von zehn beziehungsweise zwanzig Kilometer Radius. Die in Sicherheit gebrachten Anwohner wurden auf Verstrahlung untersucht.

Derweil berichtete die New York Times, dass die Crew eines US-Flugzeugträgers binnen einer Stunde eine Monatsdosis Strahlung abbekommen und ihren Hilfseinsatz abgebrochen habe. Zudem seien am Sonntag von einem Hubschrauber gut hundert Kilometer von Fukushima entfernt kleine Mengen radioaktiver Partikel gemessen worden.