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Versorgungslage in Japans Katastrophengebieten angespannt

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Versorgungslage in Japans Katastrophengebieten angespannt

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Ein Bild der Verwüstung im japanischen Hafen von Sendai. Hier war der Tsunami mit voller Wucht auf Land getroffen. Container, Autos, Häuserreste, kaum trennbar ineinander verkeilt. Und so wie hier sieht es an vielen Orten in den japanischen Katastrophenregionen aus. Derweil steigt die Zahl der Toten, die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, bis zu 2000 Leichen seien am Strand in der Präfektur Miyagi entdeckt worden. In der Bevölkerung wird derweil Kritik am Krisenmanagement der Behörden laut. Eine Frau sagt: “Die Regierung sperrt nichts ab und sagt nicht, was wir als nächstes tun sollen. Im Grunde ignorieren sie uns. Sagen, wir sollten alles selber aufräumen. Niemand kommt her. Und wenn, dann nur um Fotos zu schießen.” Die Versorgungslage in den Katastrophengebieten ist angespannt. Viele Geschäfte wurden bei dem Beben zerstört. Die Regierung hat Notstationen eingerichtet, wo viele der teils obdachlos gewordenen Menschen mit Lebensmitteln versorgt werden.