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Zugausfälle, Vorratsengpässe, Stromsperren: Leben nach dem Beben

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Zugausfälle, Vorratsengpässe, Stromsperren: Leben nach dem Beben

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Keine Panik in Tokio – aber völlige Ungewissheit. Gut 35 Millionen Einwohner leben im Ballungsraum – viele Pendler wussten an diesem Morgen nicht, ob und wann ihr nächster Zug fährt. Telefonisch war bei der wichtigsten Bahngesellschaft nicht durchzukommen. Mehr als hundert Vorortstrecken wurden an diesem Montag nur teilweise oder gar nicht bedient.

Unklarheit herrschte in der Metropole auch über die angekündigten zeitweisen Stromsperren, die dann zunächst doch nicht stattfanden. Schlangen bildeten sich an Supermärkten und Tankstellen. Viele versorgen sich mit Vorräten aus Angst vor weiteren Beben und einer Nuklearkatastrophe. Wegen Lieferengpässen blieben zahlreiche Läden – und damit die Einkaufskörbe – aber halb leer…