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Fukushima Eins immer weiter außer Kontrolle

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Fukushima Eins immer weiter außer Kontrolle

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Nach den Explosionen in den Blöcken 1 und 3 an den Vortagen gab es am Morgen eine Explosion im Reaktorblock 2. Ob dabei erstmals eine innere Schutzhülle beschädigt wurde, blieb zunächst unklar. Die Behörden räumten diese Möglichkeit ein. Dies würde den Austritt von radioaktiver Strahlung noch begünstigen. Im Reaktor 4 musste vermutlich nach einer Explosion ein Feuer gelöscht werden. In der Außenwand wurden Löcher bemerkt. Außerdem soll dort laut Agenturberichten wegen Kühlproblemen das Kühlwasser an den Brennelementen zu kochen gedroht haben.

Die Betreiberfirma Tepco zog 750 Mitarbeiter aus der gesamten Kraftwerksanlage ab und ließ nach eigenen Angaben nur noch 50 dort zurück. Die am Atomkraftwerk gemessene Strahlung sank zwischenzeitlich nach einem deutlichen Anstieg. Der Wind, der im Lauf des Tages Richtung Tokio landeinwärts geweht hatte, drehte später laut Weltwetterdienst wieder und trug die radioaktiven Partikel Richtung Meer.