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Japan: Radioaktivität gefährlich hoch

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Japan: Radioaktivität gefährlich hoch

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Die Lage am beschädigten japanischen Atomreaktor Fukushima spitzt sich weiter zu. Nach den Explosionen brach im Reaktor 4 ein Feuer aus. Dieses ist laut Agenturmeldungen inzwischen gelöscht. Die Radioaktivität um das AKW ist den Berichten zufolge gefährlich hoch. Japans Premierminister Naoto Kan rief die Menschen, die in der Nähe der Anlage leben dazu auf, das Gebiet zu verlassen oder in ihren Häusern zu bleiben. Aus der Regierung hieß es weiter, in die Reaktorblöcke 1 bis 3 werde Wasser eingepumpt. Es gelte jetzt, diese Kühlung aufrechtzuerhalten. Der Kraftwerksbetreiber Tokyo Electric Power (Tepco) entschuldigte sich für den Notfall. Unternehmenssprecher Yoshida sagte: “Wir werden weiter Kühlwasser einpumpen, aber wir haben Arbeiter, die für diesen Prozess nicht gebraucht werden und auch unsere Belegschaft, zeitweilig an einen sicheren Ort in der Anlage geschickt. Wir tun unser bestes, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.” Eine Kernschmelze schließt Tepco nach eigenen Angaben nicht aus. Laut Presseberichten wurden nun auch in der Hauptstadt Tokio erhöhte Strahlenwerte gemessen.