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Japan: Retter finden zwei Überlebende

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Japan: Retter finden zwei Überlebende

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Vier Tage nach dem Erdbeben werden vereinzelt noch Überlebende gefunden. In der Stadt Ishimaki haben die Rettungskräfte einen Mann aus den Trümmern geholt. Einzelheiten sind nicht bekannt.

In der Stadt Otsuchi wurde außerdem eine siebzigjährige Frau lebend geborgen. Sie litt nur an Unterkühlung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

“Ich freue mich”, sagt ihr Sohn; “aber nicht so ganz. Jetzt wird immer noch mein Vater vermisst.”

Tausende Menschen sind es, die weiterhin vermisst

werden. Nicht alle sind aber unter Trümmern begraben: Viele sind auch von der Flutwelle ins Meer

gespült worden.

Suchmannschaften aus vielen Ländern helfen in den zerstörten Gebieten. “Wir arbeiten hier zusammen mit Amerikanern und Chinesen”, sagt ein britischer Helfer, der mit seinen Männern Zeichen auf Häuser oder Autos sprüht. “Wir arbeiten uns durch alle Gebäude und Fahrzeuge. Dann sind wir sicher, dass keiner mehr drin ist.”

Auf fast 3400 Tote ist die offizielle Zahl der Opfer inzwischen gestiegen. Die Behörden gehen aber von

mindestens zehntausend Opfern aus.