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Bahrains Wirtschafsboom kommt zum Erliegen

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Bahrains Wirtschafsboom kommt zum Erliegen

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Noch bis vor kurzem war Bahrain ein wirtschaftlich aufstrebendes, wenn auch ruhiges Pflaster. Die Hauptstadt Manama gehörte zu den Boomtowns am Persischen Golf. Damit ist es bis auf weiteres vorbei. In den grossen Hotels tut sich gähnende Leere auf. Die kräftig zahlende Kundschaft bleibt zu Hause – in Europa, Nordamerika oder Ostasien.

Bahrain braucht aber diese Gäste, um seine guten Wirtschaftsdaten zu halten – ein hohes Bruttoinlandsprodukt und eine niedrige Inflation.

Hoteldirektor Aqeel Raees erklärt, der März sei normalerweise der Spitzenmonat mit den meisten Besuchern. Jetzt allerdings sei die Zimmerauslastung wegen der Unruhen von 90 auf 25 bis 30 Prozent gefallen.

Doch die Situation könnte noch schlimmer werden.

Der seit Dienstag geltende Ausnahmezustand dürfte ausländische Besucher weiter von Bahrain fernhalten. Für die Wirtschaft verheisst das nichts Gutes.