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Während sich Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi in Tripolis von Anhängern feiern ließ, wandte sich sein Sohn Saif al-Islam al-Gaddafi an die Presse. Im Exklusivinterview mit Euronews prophezeite er ein baldiges Ende der Kämpfe und drohte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit pikanten Enthüllungen.

Riad Muasses – euronews:
Was werden Sie mit jenen machen, die gegen das Regime gekämpft haben?

Saif al-Islam al-Gaddafi:
Zunächst einmal sind sie fortgegangen, an den Grenzen zahlreiche Menschen zurück nach Ägytpen möchten. Und wir mit unserer Armee und dem Volk sagen, lasst diesen Verrätern und Milizionären einen sicheren Durchgang. Und die, die Kontakte zu den USA, zu Großbritannien und Frankreich haben und nach der britischen und der US-Armee verlangten, die gehen jetzt nach Ägypten. Wir wollen niemanden töten, wir wollen keine Rache, aber ihr Verräter, Söldner, ihr habt Verbrechen gegen das libysche Volk begangen. Geht in Frieden, aber geht nach Ägypten.

euronews:
Die Vereinten Nationen diskutieren eine Flugverbotszone für Libyen. Was denken Sie darüber?

Saif al-Islam al-Gaddafi:
Die militärischen Handlungen sind vorbei. In 48 Stunden ist alles vorüber. Unsere Truppen stehen fast in Bengasi. Egal, wie die Entscheidung sein wird, sie wird zu spät kommen.

euronews:
Frankreich hat als erstes Land den Revolutionsrat in Libyen anerkannt. Wie stehen Sie dazu und zu Präsident Sarkozy?

Saif al-Islam al-Gaddafi:
Sarkozy muss das Geld zurückzahlen, das wir ihm zur Finanzierung seines Wahlkampfes gegeben haben. Wir haben seinen Wahlkampf finanziert, wir haben detaillierte Belege und sind bereit, alles zu erzählen. Das erste, was wir von diesem Clown wollen, ist also unser Geld. Wir haben es ihm gegeben, weil er dem libyschen Volk helfen sollte. Aber er hat uns enttäuscht. Gib uns das Geld zurück. Wir haben alle Details hier, die Bankkonten, die Überweisungsformulare, und wir werden das alles bald veröffentlichen.

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