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Japan: Kaum Überlebende in der Trümmerwüste

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Japan: Kaum Überlebende in der Trümmerwüste

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In Japans Katastrophengebieten laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. So auch in Otsuchi. Die Stadt gehört zu den Orten, die am heftigsten von dem Erdbeben getroffen wurden. Ein Sprecher des Internationalen Roten Kreuzes sagte, mehr als die Hälfte der ehemals 17 000 Einwohner sei wahrscheinlich tot. Einzelne Überlebende laufen wie verloren durch die Überreste ihrer Stadt.

Ein Mann sagt: “Ich weiß nicht, wie es weitergeht. Die gesamte Stadt ist fort. Ebenso die Nachbarstadt. Das ist alles unwirklich.” In Ofunato lebten einmal 42 000 Menschen. Jetzt suchen unter anderem britische Retter mit Suchhunden nach Verschütteten, immer in der Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Die Arbeit ist schwierig. Meist bergen die Helfer nur noch die sterblichen Überreste der Opfer. Dazwischen: kleine Momente des Glücks. In Ishinomaki bargen Retter ein vier Monate altes Baby lebend und übergaben es seinen Eltern.