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Lebensmittel in Japans Katastrophenzone werden knapp

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Lebensmittel in Japans Katastrophenzone werden knapp

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Im Nordosten Japans werden Lebensmittel, Wasser und Kraftstoff immer knapper. Wie in Yamagata bilden sich vielerorts lange Schlangen vor den Kaufhäusern. Teils fehlt der Nachschub, teils kommt es aus Furcht vor einer Atomkatastrophe zu Hamsterkäufen. Yamagata ist nur etwa 100 Kilometer vom Unglücksreaktor Fukushima entfernt. Eine Einwohnerin sagt: “Ich habe kein Gas und kein Kerosin um zu heizen. Strom habe ich auch nicht. Zu Hause habe ich gar nichts. Alles, was ich tun kann um zurechtzukommen, ist zu warten, egal, wie lange es dauert.” Aus Angst vor einer Kernschmelze verlassen viele Menschen Yamagata. Auch an den Bushaltestellen: Lange Schlangen. Verschärft wird die Lage in der Katastrophenzone auch noch durch das Wetter: In Japan herrschen derzeit Temperaturen um den Gefrierpunkt, teils fällt Schnee. Ohne Heizmittel und Häuser bleiben vielen betroffenen Menschen nur Notunterkünfte, Decken und dicke Kleidung, um sich gegen die Kälte zu schützen.