Eilmeldung

Eilmeldung

Schnee und Kälte machen Rettungsmannschaften in Japan zu schaffen

Sie lesen gerade:

Schnee und Kälte machen Rettungsmannschaften in Japan zu schaffen

Schriftgrösse Aa Aa

Im Katastrophengebiet im Nordosten Japans hat es zu schneien begonnen. Die Kälte macht den wenigen Menschen, die in der Region geblieben sind, sowie den Rettungsmannschaften zu schaffen. Und über alledem schwebt die Gefahr der radioaktiven Verseuchung. Die offizielle Zahl der Toten stieg inzwischen auf fast 4 200. Die Zahl der Vermissten jedoch liegt bei mindestens 12 000. Zusammen mit den Rettungsteams, die unter anderem aus China und aus Russland kommen, sind auch zehntausende japanische Soldaten im Einsatz. Tote werden unter den Trümmern hervorgezogen und zu Sammelstellen gebracht. In Sendai, der Hauptstadt der Präfektur Miyagi, wurden am Dienstag zwei Menschen lebend geborgen. Doch die eisigen Temperaturen und der Mangel an Trinkwasser und Nahrung haben vermutlich niemandem bis Mittwoch eine Chance gelassen. Die Retter tun trotzdem ihre Pflicht: Mit Geräten, die auf Körpertemperatur reagieren, wird fast jeder Quadratmeter abgesucht.