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Inzwischen mehr als 5.000 Tote in Japan - weiter Tausende vermisst

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Inzwischen mehr als 5.000 Tote in Japan - weiter Tausende vermisst

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Unter Trümmern und Schnee suchen die Rettungsteams weiter nach Erdbeben- und Tsunami-Opfern. Am Donnerstagmittag korrigierte die Polizei ihre Zahl binnen weniger Stunden erneut nach oben und sprach von 5.198 Toten.

Offiziell wurden noch weit über 9.000 Menschen vermisst – aber dies sind nur die registrierten Fälle. Die Polizei fürchtet, dass es letztendlich mehrere zehntausend Tote geben könnte.

In leuchtend Orange ein britisches Bergungsteam: Vor ihrem Einsatz in Japan waren sie gerade von den Bergungsarbeiten aus der Erdbebenregion in Neuseeland zurückgekommen. “Es bleibt immer ein winziger Prozentsatz Hoffnung, die ganze Zeit”, erklärt Russell Gauden, einer von ihnen. “Wir bleiben zuversichtlich, solange sie die Suche nicht abblasen. Wer weiß…. Aber so lange suchen wir weiter.”

Haus für Haus durchstöbern sie die Trümmer mit ihren Spürhunden. Allerdings sind es jetzt, sechs Tage nach dem Beben, meistens Leichen und nicht mehr Überlebende, die geborgen werden. In einer Turnhalle, die zur Leichenhalle umfunktioniert wurde, liegen zig Tote: Sie müssen erst einmal identifiziert werden. Wenn es denn noch jemanden gibt, der sie wiedererkennen kann…