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Japans Opfer: "Ein Bad ist schon zuviel verlangt"

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Japans Opfer: "Ein Bad ist schon zuviel verlangt"

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Die Lage für die Menschen im Nordosten Japans wird immer angespannter. Zu Naturkatastrophe und radioaktiver Gefahr kommen jetzt noch eisige Temperaturen und Schnee. In vielen Gegenden werden Lebensmittel und Heizstoffe immer knapper. Rettungsteams gelangen nur schwer in die Region. Ein Mann erzählt: “Um ehrlich zu sein, ich brauche ein Bad und solche Sachen. Aber ich weiß, das ist jetzt einfach zuviel verlangt. Es ist so kalt hier. Wir brauchen Kerosin und Benzin.”

Doch das ist rar. In Yamagata und anderen Städten stehen die Menschen in Schlangen an Tankstellen an, um an Kerosin für die Heizungen oder an Treibstoff für ihre Autos zu kommen. Nur noch wenige Tankstellen haben überhaupt geöffnet.

Viele derer, die Beben und Tsunami überlebt haben, werden in Notunterkünften versorgt. Hier gibt es zwar wenig, aber immerhin warmes Essen, ein paar Decken und Platz zum Schlafen. Doch auch hier fehlt es an Heizungen, ist es kalt.