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Lösch-Hubschrauber und Behelfsstromleitung für Fukushima

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Lösch-Hubschrauber und Behelfsstromleitung für Fukushima

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Mit vorübergehenden Unterbrechungen wegen der hohen Strahlung versucht die japanische Armee weiter, mit Hubschraubern und Wasserwerfern die Reaktoren in Fukushima zu kühlen. Über den Reaktoren ist die radioaktive Strahlung besonders hoch, weswegen die Hubschrauber nicht darüber kreisen können.

Die Sorgen konzentrierten sich vor allem auf die Reaktorblöcke 2, 3 und 4, die durch Explosionen beschädigt sind. Zwischenzeitlich hieß es, dass im Reaktor 4 kein Kühlwasser mehr die Brennelemente umgebe. In den Blöcken 1, 5 und 6 sei die Lage relativ stabil, erklärte ein Mitarbeiter der Behörde für Nuklearsicherheit.

Die Einsatzkräfte arbeiteten außerdem daran, eine Behelfsstromleitung zum Atomkraftwerk zu legen. Dadurch soll die Kühltechnik in den Blöcken 1 und 2 wieder in Gang gebracht werden.

Freiwillige wollen die gut 50 verbliebenen Arbeiter am Kraftwerk Fukushima unterstützen. Strahlenschutzexperten bezeichneten die Arbeiter wegen der hohen Dosis, der sie ausgesetzt sind, als Todeskandidaten.