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Militärgewalt in Bahrain - Oppositionelle verhaftet

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Militärgewalt in Bahrain - Oppositionelle verhaftet

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In Bahrain sind sechs Oppositionsführer verhaftet worden – fünf als Hardliner geltende Schiiten und ein Sunnit, so ein Abgeordneter der schiitischen Oppositionsbewegung Wefaq.

Mit militärischer Gewalt – auch gegen offenkundig Unbewaffnete – hatten Sicherheitskräfte uvor den Dauerprotest von rund 500 Regimegegnern auf dem zentralen Perlenplatz in der Hauptstadt Manama beendet. Auch Panzer und Hubschrauber wurden eingesetzt. Drei Polizisten und drei Regimegegner starben.

Im arabischen Königreich Bahrain regiert die sunnitische Herrscherfamilie von Hamad bin Issa al-Chalifa über eine Mehrheit von Schiiten.

Seit Wochenbeginn sind etwa 1000 Soldaten aus Saudi-Arabien und 500 Polizisten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hier stationiert.

Die Regierung verhängte über die Innenstadt der Hauptstadt Manama abends und nachts ein Ausgehverbot.

Kritik an dem Militäreinsatz gegen Demonstranten kam in den vergangenen Tagen sowohl aus Washington als auch aus Teheran.

In Bahrain leben rund 250 deutsche Staatsbürger.

Sie sollten sich auf eine Ausreise vorbereiten, so die Botschaft.