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Strahlenangst - Ausländer verlassen Japan

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Strahlenangst - Ausländer verlassen Japan

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Keine rettende Entwarnung, die Informationslage über eine drohende Katastrophe am Atomkraftwert Fukushima unklar – eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Japan verlassen viele Ausländer das Land.
 
Ausgebuchte Flugzeuge starten vom Flughafen Haneda bei Tokio, die meisten steuern Ziele innerhalb Asiens an – China, Hongkong oder Südkorea.
 
 
Rynhardt Rall aus Südafrika: 
“Sie reden den Menschen ein, es sei sicher. Aber wenn das Zeug erst mal in der Luft ist und der Wind bläst es durch die Gegend, weiß ich nicht, wie groß eine Sperrzone dann sein muss. Amerikaner sagen in so einem Fall – lieber größer als kleiner. “
 
 
Sara Ghisleni aus Italien:
“Die japanischen Medien sagen – kein großes Problem. Aber die anderen finden die Lage gefährlich. Deshalb müssen wir weg.”
 
 
Noch ist die Lage äußerlich ruhig. Beunruhigung und Panik lassen sich bisher nur an der Höhe der Flugpreise ablesen. Einzelne Tickets innerhalb Asiens kosten inzwischen mehr als 5000 Euro, berichten Reisende und europäische Botschaften.