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AKW Fukushima: Kühlung mit Wasserwerfern

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AKW Fukushima: Kühlung mit Wasserwerfern

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Mit einer Schweigeminute wurde in Japan der Opfer der Katastrophe gedacht, die mit dem Erdbeben vor einer Woche ihren Anfang nahm. Über 6 500 Tote wurden bisher identifiziert, mehr als 10 000 Menschen werden noch vermisst. Unterdessen begannen Feuerwehrleute und Soldaten, Reaktor Drei des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins mit Wasserwerfern zu kühlen. Diese Methode soll auch bei Block Vier helfen. Nach Regierungsangaben sollen die Kühlungsversuche auf den Reaktor Eins ausgeweitet werden. Zudem soll eine neue verlegte Stromleitung das Kühlsystem wieder in Gang bringen. Hubschrauber sollen in dem dramatischen Kampf gegen eine drohende Atomkatastrophe zunächst nicht mehr eingesetzt werden. Jüngsten Meldungen zufolge scheint das Kühlen Erfolg zu haben: Die Intensität der radioaktiven Strahlung soll leicht zurückgegangen sein. Die Lage für die Obdachlosen spitzt sich hingegen zu. Die Folgen des Erdbebens, der riesigen Flutwelle sowie die zur Zeit eisigen Temperaturen setzen den Menschen zu. Etwa eine halbe Million soll obdachlos sein.