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Atomkraft in Belgien: Japan ist weit weg

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Atomkraft in Belgien: Japan ist weit weg

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Die drohende Atomkatastrope in Japan wirft ein Schlaglicht auf die Risiken und Gefahren der zivilen Atomnutzung auch in Europa. Belgien bezieht 54 Prozent seiner Elektrizität aus Kernkraftwerken. Eines davon steht im wallonischen Huy. Der älteste der drei Reaktoren in Huy stammt aus den 70er-Jahren – ob er allen Sicherheitsanforderungen entspricht, ist umstritten. In der Stadt gehen die Meinungen auseinander.

Gleichzeitig gibt das Atomkraftwerk fast 1000 Menschen in Huy Arbeit. Dennoch: Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, gerade jetzt unterstreicht die Betreibergesellschaft, dass die Zentrale den Normen entspricht – und die örtliche Feuerwehr zeigt, dass sie für einen Ernsfall gewappnet ist. Ob das aber Krisenfall ausreicht, ist umstritten. Wie an vielen anderen europäischen Atomstandorten gehen auch in Huy lokale und globale Belange durcheinander.