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Fukushima: Der Kampf gegen die Strahlengefahr

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Fukushima: Der Kampf gegen die Strahlengefahr

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Im Unglücks-Kernkraftwerk von Fukushima versuchen die Techniker weiter alles, um trotz des Ausfalls der Kühlsysteme und trotz der schweren Schäden zu verhindern, dass in großem Umfang radioaktive Strahlung austritt – zum Beispiel durch eine Kernschmelze oder durch Brennstäbe, die sich entzünden.

Japans Regierung hat die Katastrophe jetzt heraufgestuft. Auf der üblichen Sieben-Stufen-Skala sieht sie den Störfall jetzt bei Fünf: ein “Unfall mit weiterreichenden Folgen” – und nicht mehr – wie bisher – nur mit örtlichen Auswirkungen. Forscher im Ausland sehen den Störfall aber schon seit Tagen auf Stufe sechs.

Techniker und Feuerwehrleute versuchen weiterhin, sowohl die Reaktorkerne als auch die verbrauchten Brennstäbe in den Wasserbecken zu kühlen. Mit dreißig Fahrzeugen ist die Tokioter Feuerwehr dazu angerückt. Schwerpunkt ist erneut Reaktor 3, der wegen seines plutoniumhaltigen Brennstoffs besonders gefährlich werden kann.

Außerdem hoffen die Techniker, dass sie morgen die Reaktoren 1 und 2 wieder an den Strom anschließen kann, am Sonntag auch die Meiler 3 und 4. Dann könnten endlich die Kühlwasserpumpen wieder genutzt werden: Wenn sie denn noch funktionieren – was keiner weiß.