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G7-Staaten kommen gemeinsam Japan zu Hilfe

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G7-Staaten kommen gemeinsam Japan zu Hilfe

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Die sieben führenden westlichen Industriestaaten sind Japans Wirtschaft in der Not zur Hilfe geeilt.

Erstmals seit mehr als zehn Jahren einigten sie sich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Währungsstützung. Ihr Einschreiten stoppte umgehend den Höhenflug des Yen.

Die Zentralbanken der G7 hatten in der Nacht zuvor beschlossen, mit Yen-Verkäufen und Dollar-Käufen einzugreifen, wie der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda erklärte. Dies sei notwendig gewesen, um die Stabilität von Wirtschaft und Finanzmärkten zu gewährleisten.

Der Yen verlor daraufhin deutlich an Boden.

Zugleich verteuerte sich der Dollar zur japanischen Währung. Zuletzt mussten für einen Dollar mehr als 81 Yen bezahlt werden, am Vortag waren es lediglich etwas mehr als 76 Yen gewesen.

Der Schulterschluss der Notenbanken sei an den Märkten als starkes und wirksames Signal angekommen, erklärten Analysten. Am Montag bleibt die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen, was Anlegern eine Verschnaufpause verschaffen dürfte.