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Überlebenskampf an allen Fronten

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Überlebenskampf an allen Fronten

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In Fukushima sollen jetzt freiwillige Feuerwehrleute aus Tokio dabei helfen, den havarierten Atomreaktor abzukühlen. Medien berichten, mehr als 100 Helfer seien samt Einsatzwagen in der Nähe von Fukushima eingetroffen. Die Feuerwehr habe Ausrüstung dabei, um Tonnen von Wasser auch über große Entfernungen zu sprühen, heißt es. Zuvor war aus den Reaktorblöcken 2, 3 und 4 wieder weißer Rauch aufgestiegen. Was das genau bedeutet, ist unklar. Helikopter kippten erneut Wasser über dem AKW ab. Außerdem versuchen Arbeiter weiterhin, die Stromversorgung für das kraftwerkseigene Kühlsystem zu reparieren. Unterdessen wurde die offizielle Zahl der Beben- und Tsunamiopfer nach oben korrigiert. Die Polizei sprach von mittlerweile 16 000 Vermissten und Toten. Zudem sind mindestens 25 Menschen, die überlebt hatten, erfroren. In Japans Katastrophengebieten herrschen derzeit Temperaturen um den Gefrierpunkt.