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Libyen: Die "Koalition der Willigen" macht ernst

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Libyen: Die "Koalition der Willigen" macht ernst

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US-Präsident Barack Obama hat sich zu den Luftangriffen in Libyen geäußert. Es handele sich um eine begrenzte Aktion.

Die USA könnten nicht untätig bleiben, wenn ein Tyrann seinem eigenen Volk androhe, keine Gnade walten zu lassen. Obama betonte: “Eines muss klar sein: Taten haben Konsequenzen und die Entscheidung der internationalen Gemeinschaft muss durchgesetzt werden. Das ist das Ziel dieser Koalition.”

Der Militäreinsatz in Libyen wird vor allem von französischen, britischen und US-Streitkräften getragen – mehrere andere Staaten haben aber zugesagt, sich mit Schiffen und Flugzeugen zu beteiligen.

Deutschland will nicht am Militäreinsatz teilnehmen, doch die US-Stützpunkte in Deutschland dürfen benutzt werden.

Der britische Premierminister David Cameron erklärte: “Die britischen Streitkräfte sind in Libyen im Einsatz. Sie sind Teil der internationalen Koalition, die sich gebildet hat, um der Entscheidung der Vereinten Nationen Nachdruck zu verleihen und um die libysche Bevölkerung zu schützen. Die Militäraktion ist notwendig, legal und richtig.”

Cameron dankte den britischen Soldaten, die “ihr Leben riskieren, um das Leben anderer zu schützen”.