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Proteste im Jemen gehen weiter

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Proteste im Jemen gehen weiter

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Trotz des Ausnahmezustands haben im Jemen erneut Zehntausende den Rücktritt des Staatschefs Ali Abdullah Saleh gefordert. Am Vortag hatten Scharfschützen auf die Demonstranten gefeuert und mehr als 40 Menschen getötet.

Saleh, der seit 32 Jahren an der Macht ist, wieß den Demonstranten die Schuld an der Eskalation zu.

Yasin Said Numan, ein Vertreter der Opposition, erklärte: “Das gestrige Verbrechen hat gezeigt, dass dieses Regime nur mit Gewalt antwortet.”

Der Tourismusminister, der Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Saba und der jemenitische Botschafter in Beirut, zogen unterdessen die Konsequenzen aus dem Blutbad und traten zurück.

Die Opposition hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten.