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Lage in Fukushima weiter kritisch

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Lage in Fukushima weiter kritisch

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Die japanischen Behörden befürchten nach dem verheerenden Erdbeben mehr als 20.000 Todesopfer. Nach Angaben der Polizei könnten allein in der Präfektur Miyagi 15.000 Menschen umgekommen sein. Bislang wurden 7.600 Leichen geborgen. Dennoch suchen die Menschen weiter nach Vermissten und hoffen auf Wunder. Im Atomkraftwerk Fukushima bleibt die Lage weiter kritisch. Der wegen seiner MOX-Brennelemente besonders gefährliche Reaktorblock 3 stand bis Sonntag früh 13 Stunden lang unter dem Beschuss von Wasserwerfern. Dennoch sei der Druck gestiegen, hiess es. Besonders strahlengefährdet sind die Feuerwehrleute vor Ort. Einer der Einsatzleiter sagte, was ihn besonders schmerze seien seine Männer. Seine Männer seien enorm motiviert und arbeiteten äußerst hart. Die von Fukushima ausgehende Strahlung belastet zunehmend Trinkwasser und Lebensmittel. In der Stadt Kawamata, die zur Präfektur Fukushima gehört, wurde verstrahlte Milch festgestellt. Die

Belastung mit radioaktivem Jod übersteige den zugelassenen Grenzwert, teilte das Gesundheitsministerium mit.