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Nach neun Tagen: zwei Überlebende geborgen

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Nach neun Tagen: zwei Überlebende geborgen

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Neun Tage nach der Naturkatastrophe in Japan haben Suchtrupps zwei Überlebende aus den Trümmern eines Hauses gerettet. Dabei handelt es sich um eine 80jährige Frau und ihren 16 Jahre alten Enkel. Sie wurden per Hubschrauber in ein Krankenhaus ausgeflogen. Der Junge soll an Unterkühlung leiden.

Gefunden wurden die beiden in Ishinomaki, in der mit am schwersten betroffenen Provinz Miyagi.

Medienberichten zufolge ernährten sich Großmutter und Enkel von Yoghurt und anderen Resten in einem Kühlschrank.

Unterdessen wurde die Evakuierung und Versorgung von anderen Überlebenden der Katastrophe fortgesetzt. Genutzt wurde dafür etwa eine Mehrzweckhalle außerhalb Tokios.

An der Versorgung der mehr als 2000 Flüchtlinge des Desasters beteiligten sich auch zahlreiche freiwillige Helfer. Etwa die Hälfte der in der Arena betreuten Menschen stammt aus der Region um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima.