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"Norouz" - Frühlingsgefühle zum iranischen Neujahr

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"Norouz" - Frühlingsgefühle zum iranischen Neujahr

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Gutes Neues Jahr – 1390. Mit dem Norouz-Fest beginnt in dieser Nacht im iranischen Kulturraum ein neues Jahr und der Frühling.

„Norouz”, stellte die UNO im vergangenen Jahr fest, “wird seit mehr als 3000 Jahren auf dem Balkan, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert“. Zum Beispiel mit Essen mit “S”.

Lili Mohajer:

“Die sogenannte Haft Sin besteht aus sieben verschiedenen Elementen, beginnend mit den Buchstaben S. Jedes symbolisiert etwas. Der Apfel zum Beispiel steht für Weiblichkeit.”

Die Tradition ist älter als der Islam – so wie die Ostertradition älter ist als das Christentum. Die Zeitrechnung beginnt mit dem Auszug Mohammads aus Mekka.

Erst wird geputzt, dann gekocht und gegessen und schließlich springen die Leute übermütig übers Feuer und tanzen – Frühlingsgefühle eben.

Farzed Soheilian, Präsident der französisch-iranischen Kultur-Vereinigung in Lyon:

“Das alte Norouz wurzelt in tiefster iranischer Tradition. Es zeigt den Menschen auf der ganzen Welt iranische Kultur.”

Omid Lahabi, euronews:

“Wir haben ein kleines, freundliches Fest in Lyon gefunden, um nach uralter Tradition zu feiern, wie Millionen Kurden, Aserbeidschaner, Belutschen, Afghanen, Tadschiken und Perser.

Schönes Neues Jahr – Saal-e No Mobarak.

Omid Lahabi, Euronews “