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Staatsfernsehen: Tote bei Luftangriffen

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Staatsfernsehen: Tote bei Luftangriffen

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Das libysche Staatsfernsehen zeigt seit dem Beginn der Luftangriffe Bilder von Toten und Verletzten, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Nach Angaben der libyschen Armee sind bislang bei den Angriffen der amerikanischen, britischen und französischen Streitkräfte 48 Zivilisten getötet und 150 verletzt worden. Überprüfbar sind diese Angaben nicht. Nach Auffassung der Rebellen stellt das Regime Menschen zur Schau, die bereits bei Kämpfen mit Gaddafi-Gegnern verletzt oder getötet worden sind. In der Rebellenhochburg Bengasi hoffen die Menschen darauf, dass die Angriffe bald Wirkung zeigen: “Wir fordern die Menschen auf, den Widerstand in den Städten und Dörfern zu verstärken”, sagt Fathi Baja vom oppositionellen Nationalrat, “Gaddafis Regime erlebt seine letzten Tage, seine letzten Stunden.” Allein in einem Krankenhaus in Bengasi wurden nach dem Angriff der Gaddafi-treuen Truppen am Samstagmorgen 22 Tote gezählt. Insgesamt sind nach Angaben der Auständischen seit Ausbruch der Kämpfe 1000 Menschen getötet worden, das Regime sprach bislang von 150.