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25 Jahre Rock'n'Roll - Richard Bellia hat ihn fotografiert

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25 Jahre Rock'n'Roll - Richard Bellia hat ihn fotografiert

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Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Ritual das gleiche: Die Bilder werden in der Dunkelkammer entwickelt und dann kommt der Augenblick der Wahrheit. Seit den achtziger Jahren dokumentiert der französische Fotograf Richard Bellia den Rock’n‘Roll. Diese Musik ist sein Credo: “In jungen Jahren ist der Rock’n‘Roll eine Lebensweise. Wird man älter und stellt die Frage nach dem Rock’n‘Roll, scheint diese Musik wie eine Flamme zu sein, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Rock’n‘Roll steht zwar nicht für einen Konflikt mit der Welt, doch er steht für ein Gefühl der Wut und des Misstrauens. Eher dafür: Weniger für Wut als für Misstrauen.” Digitale Fotografie? “Nein, danke”, meint Bellia. Er zieht es vor, auf den richtigen Augenblick zu warten – auch wenn es lange dauert. Dann drückt er auf den Auslöser seiner Kamera. Bellia hat gute Gründe dafür, dass er nur mit dem Original- Filmmaterial arbeitet.