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Japan: Sorgen um verseuchte Lebensmittel

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Japan: Sorgen um verseuchte Lebensmittel

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In Japan kommen nach der Reaktorkatastrophe zunehmend Sorgen über die Sicherheit von Lebensmitteln auf. Die Weltgesundheitsorganisation nennt die Lage ernst.

Ab sofort dürfen Milch und Spinat aus der Gegend rund um das Kernkraftwerk von Fukushima nicht mehr verkauft werden. Anwohner sollen auch kein Leitungswasser mehr trinken: Dort wurde ein erhöhter Gehalt an radioaktivem Jod festgestellt.

“Wenn das mit diesen Berichten wie über verseuchtes Gemüse und Fleisch so weitergeht”, meint aber auch eine Frau in Tokio, rund 250 Kilometer entfernt, “dann trinke ich wohl auch kein Leitungswasser mehr. Heute habe ich sogar Angst vor dem Regen, davor, nass zu werden.”

Weitere Länder kontrollieren jetzt Lebensmittel, die aus Japan eingeführt werden, auf Strahlung. China hat derartige Maßnahmen angekündigt; Südkorea weitet seine Kontrollen aus.