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Japans Industrie kämpft mit dem Neustart

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Japans Industrie kämpft mit dem Neustart

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Mehr als eine Woche nach der Naturkatastrophe ist die Lage für die japanische Industrie weiter ungewiss. Viele große Konzerne ringen immer noch um einen Neustart ihrer Produktion. Da in Japan auch viele Bauteile für ausländische Firmen gefertigt werden, hat der Produktionsstillstand auch globale Auswirkungen.

Inzwischen fuhr der Autobauer Nissan die Produktion an einigen Standorten wieder hoch, der Elektronikriese Sony kündigte dies für diesen Dienstag an. Dagegen hieß es bei Toshiba, die Chipproduktion werde noch einen Monat lang unterbrochen sein.

Unterdessen sorgte US-Investor Warren Buffett mit einer Kaufempfehlung für Aufsehen. In Sürdkorea erklärte der Milliardär, Japan werde rasch mit dem Wiederaufbau beginnen. Dadurch ergäben sich erfolgversprechende Anlagemöglichkeiten. Es gelte jetzt, sich verstärkt japanische Aktien zu sichern.

Die unmittelbare Reaktion auf diese Aussage kann allerdings erst an diesem Dienstag getestet werden.

Am Montag blieb die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Seit dem Erdbeben verlor der Nikkei-Index Aktienwerte von rund 250 Milliarden Euro.